Dominik Susteck und Tobias Hagedorn verwandeln die Pfarrkirche in Kellen am 1. Mai in einen Raum aus Farben, Formen und Klängen.
Wenn am Freitagabend die Sonne untergeht, beginnt in der Pfarrkirche St. Willibrord in Kleve-Kellen ein außergewöhnliches Experiment für die Sinne. Unter dem Titel „KLANG & LICHTKUNST“ lädt die Willibrordmusik Kleve am Freitag, 1. Mai 2026 um 21 Uhr zu einem Konzertabend ein, der die Grenzen zwischen Architektur, Musik und visueller Kunst verschwimmen lässt.
Im Zentrum des Abends steht das Zusammenspiel von Tradition und Moderne. Der renommierte Organist Dominik Susteck trifft auf den Komponisten und Videokünstler Tobias Hagedorn. Gemeinsam erschaffen sie eine Welt, in der die monumentalen Klänge der Orgel mit elektronischen Soundscapes und Live-Video-Projektionen verschmelzen.
Das Besondere: Die visuellen Elemente sind kein starres Beiwerk. Tobias Hagedorn hat die abstrakten Figuren und Formen eigens programmiert und erzeugt diese teilweise live am Computer. Kreise, Lichter und geometrische Strukturen reagieren auf die Musik und setzen das Kirchenschiff wortwörtlich in ein neues Licht.
Die Musik des Abends spielt mit Kontrasten. Neben rein abstrakten elektronischen Klängen fließen auch konkrete Alltagsgeräusche in die Kompositionen ein. Es entsteht ein faszinierendes Wechselspiel aus „Erkennen und Verschwinden“, das die Zuhörer dazu einlädt, den Kirchenraum völlig neu wahrzunehmen.
„So bildet sich nicht nur ein Klangraum, sondern ein Raum von Farben, Figuren und Formen, der die vertraute Architektur der Kirche in neuem Kontext erscheinen lässt“, beschreiben die Künstler das Konzept.
Im Anschluss an das Konzert sind alle Besucher herzlich eingeladen, bei einem Empfang mit Getränken und Knabbereien zu verweilen, um sich über das Erlebte auszutauschen und den Abend gemeinsam ausklingen zu lassen.
Der Eintritt ist frei. Um Spenden zur Finanzierung der Konzertreihen der Willibrordmusik Kleve wird herzlich gebeten.